Unser Energiebündel

R

ravenheart

Guest
Bei uns hilft:
Mit hingehen, nach allen Seiten aus dem Fenster schauen, und schulterzuckend-gelangweilt wieder weg gehen.
Manchmal sage ich noch dazu: "Alles in Ordnung..." (was nat. der Hund nicht versteht, mir aber hilft, die richtig Stimmung auszustrahlen).

Rabe
 

Blencathra

Foristi
Teammitglied
Ohje - Fenster anscheinend zur Straße raus? Das kann für die Ohren mühsam werden. Nur so eine Idee: da gibt es diese Transparentfolien, die man auf die Scheiben klebt sodass sie wie Milchglas aussehen. Sowas bis 50 cm Höhe könnte vielleicht helfen und sieht nicht so schlimm aus.

Man könnte natürlich die Bellerei abtrainieren, indem man draußen gezielt jemand mit einem Hund auf und ab gehen lässt und man selbst übt das stumme Tolerieren drinnen mit dem Hund.
ABER: Es ist ja eigentlich ein großer Vorteil, dass unsere Terrier eine wachsame Rasse sind, die auch bellt.

Man kann dem Hund nicht auseinandersetzen: halte bitte immer die Klappe, wenn jemand vorbeigeht, außer bei Leuten, die verdächtig herumschleichen.

Ich habe es Tiny gezielt NICHT abgewöhnt, dass er Passanten meldet (bei uns kommen nicht soo viele vorbei, da ging das). Bloß wenn unsere beiden wegen einem Feindhund blöd am Zaun randaliert haben, wurde dem mit einem lauten AUS ein Ende gesetzt. Aber dass ein Hund meldet ist völlig ok und wurde eigentlich auch von allen Nachbarn begrüßt ( bei uns in der Gegend wird immef wieder mal eingebrochen, die Nachbarn sind daher froh, dass es aufmerksame Hunde gibt).
 

Tobi

Foristi
Teammitglied
Ich zumindest wollte in unserer Mietwohnung die Bellerei nicht und habs ähnlich wie Rabe gehandhabt.
Erst hab ich im Vorsitz "gibt Laut" antrainiert, dann ein Kommando zum Aufhören (etwa "ist ok", oder Finger vor den Mund und "pssst"). Ging jemand Fremder durchs Haus, zeigte Tobi das dann nur noch mit einem gehusteten "öff" an. Meine Kenntnisnahme mit einem ok brachte ihn sofort dazu, aufzuhören.

Das "ok" hab ich zwar auch im Freilauf zur Auflösung eines Kommandos verwendet, was er aber sehr gut unterscheiden konnte.
 

Blencathra

Foristi
Teammitglied
In der Wiener Wohnung hat Tiny nicht gebellt, wenn am Gang jemand vorbeiging, nur wenn angeläutet wurde - aber er hat einmal nachts einen Einbrecher, der an der Tür zu werkeln anfing, mit lautem Gebell verscheucht. Ab da habe ich die Nützlichkeit des Terriers als Wachhund zu schätzen gelernt.
Die Bellerei hat er sich erst zusammen mit Ruby hier im Garten angewöhnt, wo es ja tatsächlich etwas draußen zu sehen gibt. Und da fand ich es eigentlich normal und begrüßenswert, wenn Hunde verkünden, dass sie da sind und aufpassen. Bloß keine Dauerkläfferei, die habe ich schon unterbunden.
 

Tobi

Foristi
Teammitglied

Blencathra

Foristi
Teammitglied
Ja, bei einem Komplott von zwei Terriern kriegt das Ganze noch mehr Eigendynamik. :haemisch2:
Wenn die beiden aber wieder mal beim Lieblingsfeind zu laut wurden und NICHT sofort auf "Aus" die Klappe hielten sondern noch etwas nachquatschten ---- dann hatte ich immer noch den Nachbarzwergpinscher Pongo als noch um ETLICHE Klassen schlimmeren Kläffer als Trostpflaster. Dieser treibt sein Unwesen bis heute, er schafft es, rhythmisch etwa 20 Minuten lang durchgehend mit hohem schrillem Stimmchen kreischzukläffen, manchmal auch nachts um 3. :devilish::pistole::wikinger:Verglichen mit ihm waren unsere beiden Terrier die absoluten landesweiten Mustermeisterschüler.:hahaha::lachen: Ich verstehe nicht, wie das seine Menschen aushalten. Sind, glaube ich, schon ziemlich schwerhörig.
 
K

kallewutz

Guest
Ja, bei einem Komplott von zwei Terriern kriegt das Ganze noch mehr Eigendynamik. :haemisch2:
Wenn die beiden aber wieder mal beim Lieblingsfeind zu laut wurden und NICHT sofort auf "Aus" die Klappe hielten sondern noch etwas nachquatschten ---- dann hatte ich immer noch den Nachbarzwergpinscher Pongo als noch um ETLICHE Klassen schlimmeren Kläffer als Trostpflaster. Dieser treibt sein Unwesen bis heute, er schafft es, rhythmisch etwa 20 Minuten lang durchgehend mit hohem schrillem Stimmchen kreischzukläffen, manchmal auch nachts um 3. :devilish::pistole::wikinger:Verglichen mit ihm waren unsere beiden Terrier die absoluten landesweiten Mustermeisterschüler.:hahaha::lachen: Ich verstehe nicht, wie das seine Menschen aushalten. Sind, glaube ich, schon ziemlich schwerhörig.
Die sind warscheinlich taub
 

Anita Käsgen

Greenhorn
Also was eine so kleine Person für ein Organ hat,das ist schon enorm.....
sie soll ja auch Laut geben,ginge ja sonst gegen Ihre Natur,aber,wir haben immer über die zwei Nachbarhunde geschimpt,
die Armen,die beiden werden nie Gassi geführt ,stromern nur in Ihrem 100qm grossen Grundstück herum und bellen jeden
an der vorübergeht,das Herrchen ruft mal kurz und verhalten "aus",daß da niemand hinhört ist ja verständlich
Heute ,wenn unsere Zaya Sie kläffen hört,rennt Sie auch ans Fenster,bellt und dann will Sie raus um in sicherer Entfernung
weiter mit zu bellen
Ich hab schon scharf "aus" gesagt und dann Leckerli gegeben,Sie schlingt es runter und rennt wieder ans Fenster,
habe Sie schon wortlos geschnappt und Sie in der Küche eingesperrt,dann jault oder bellt Sie ,also das richtige habe ich
noch nicht gefunden
Aber,eins haben wir alle gemeinsam ,wir lieben unsere Hunde und Sie lieben uns ,ohne wenn und aber
 

Claudia1101

Foristi
Hallo auch von uns aus dem Ruhrgebiet :welcome:

Scheiben-Problem handhabe ich so wie von Blencathra vorgeschlagen - Sichtschutz, so ein Plisssee-Rollo zum verschieben. Das brauche ich aber nur oben, von da kann Pino durch die Balkontür ein kleines Stück vom Bürgersteig sehen, und da gehen zig Leute mit Hunden her. Bei uns direkt am Haus und Garten geht außer der Nachbarin zum Glück keiner vorbei.

Wenn ich Zeit und Lust habe zu üben, schiebe ich das Rollo hoch, sonst bleibt es unten. Wenn er gelegentlich bellt stört es niemanden, er bellt auch nur 3-4x. Wenn er aber dadurch nicht zur Ruhe kommt weil er am Vormittag immer wieder zum Fenster geht und bellt, mit Bürste, ist es für uns (Homeoffice) und für ihn auch (kein richtiger Schlaf) nervig.

Das Problem mit den Hundebegegnungen kenne ich leider auch. Von einer Trainerin habe ich dann gelernt, Pino's Körpersprache erstmal richtig zu lesen, vor allem die vielen kleinen Signale die er schon zeigt bevor es blöd wird. Hab ich früher echt einfach nicht gesehen.

Buch + Webseite von Amber kann ich dir auch empfehlen. Die Hundeschule, von der Tobi das Video verlinkt hat, ist ganz bei mir in der Nähe :). Da gibt's demnächst ein Webinar mit Gerrit Stephan zum Thema Hundebegegnungen, vielleicht ist das was für dich https://pfotenakademie.de/event/hundebegegnungen-beobachten-verstehen-beeinflussen/
 

Claudia1101

Foristi
Hab gerade mal die Trainerin gegoogelt, die du erwähnt hast. Sie hat viele Seminare bei der Dr. Ute Blaschke-berthold gemacht, dort hat unsere Trainerin u. a. ihre Ausbildung gemacht. Also ich komme mit der Trainerin und dem Prinzip dahinter bestens klar. Und bei Ines Scheuer-Dinger war deine Trainerin auch, bei ihr hatte ich mal ein Webinar.
 

Andi

Foristi
Tjaaa, das leidige Thema mit dem Ziehen ... Mit dem Augenkontakt klappt das bei Rudi nach drei Jahren solala ... aber sobald er eine Witterung aufgenommen hat, ist Schluss mit den guten Manieren ... und am Schlimmsten ist es, wenn er hört oder sieht, dass jemand Fussball spielt, dann ist er nicht mehr zu halten und zu bändigen ...
 
Oben