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Thema: Kastrieren oder nochmals Chippen?

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von sprozzel
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    Frage Kastrieren oder nochmals Chippen?

    ...ja, leider schon wieder eine Frage nach Eurer Meinung, Euren Erfahrungen zum Thema Kastration.
    Denn über den nachfolgenden Kastrationsgrund habe ich bisher leider noch nichts gefunden.
    Ich weiß, dass letztendlich ich entscheiden muss und die Verantwortung für unseren Racker trage, aber eventuell könnt Ihr mir ja bei der Entscheidungsfindung helfen - manchmal reicht ja ein kleines Wort, eine kleine Idee, die genau richtig trifft. Und wir haben für Freitag schon einen Kastratinostermin ausgemacht...

    Ich schreib mal einfach drauf los, wenn Ihr Fragen habt...nur zu!!!

    Finn-Bär ist jetzt 2 Jahre u. 3 Monate.
    Er hat im Februar 2010 einen Kastrations-Chip gesetzt bekommen auf Anraten der Hundeschule - die in unseren Augen sehr gut ist und der wir auch vertrauen. Das ist unsere 2. Hundeschule. Die 1. hatten wir verlassen, weil die alles und nix zu kastrieren wünschte, egal ob Männlein, egal ob Weiblein, egal welchen Charakterzug - und am besten noch mit 6-12 Monate.

    Den Chip hat er bekommen, weil er gegenüber unkastrieren Rüden nach und nach vermehrt Stress-Symptome zeigte. Er wollte mit allem Kontakt aufnehmen und am liebsten spielen, die unkastrierten - meist größeren (er spielt eh lieber mit großen Hunden Richtung Kaukase, Berner Senne, Schäferhund, Dogge) - Rüden natürlicherweise eher nicht wirklich. Also hat er immer wieder eins auf den Deckel bekommen. Nix dramatisches, oft nur einen Schreck, aber das reicht mit der Zeit ja auch aus. In der Hundeschule ist/war das alles kein Problem, weil wir Halter ja türlich auch gelernt haben, wann eingreifen, wann nicht und auch alle Hunde - auch die nicht eigenen - abrufbar sind oder wir zwischenlaufen oder wie auch immer.
    Problem sind eher die Hunde auf der Straße, der "freien Wildbahn"...Auf diesem Wege liebe Grüße an alle Berliner Hundehalter die meinen: "Huuiiii! Die warten auf uns zum Spielen!" wenn ich möglichst weit an den Straßenrand gerückt stehen bleibe mit meinen angeleinten Hund und ihn bei Fuß absitzen lasse....HALLO????!!!???...und dann noch vielleicht rufen: "Meiner tut nix!"...Meiner auch nicht, aber die kennen mich nicht...
    Und so hat unser Finn-Bär auch 1-2 Mal doch Abschürfungen durch "Fremdzähne" davongetragen. Auch nix wildes, er hat nicht mal was "gesagt" - aber es gibt halt auch Schöneres.

    Finn wollte nu gar nicht mehr spielen sondern lieber in der Spielstunde an Mamas Beinen kleben beinen. Nicht ängstlich, Rute und Ohren etc. alles O.K., aber lieber nicht mehr mitmachen.
    Wenns dann doch zu Rüde-Rüde kam: Stress-Symptome. Noch im Rahmen, aber deutlich steigernd. Um das nicht noch mehr aufkeimen zu lassen, stand auf einmals das Thema "Kastration zum Eigenschutz" im Raume. Nicht gleich eine richtige Kastration, sondern erst mal gucken, damit nix falsch läuft und einen Chip setzen lassen.

    WAU! Was für eine POSITIVE Änderung, nachdem sich ca. nach 8 Wochen alles eingepegelt hatte:
    Ein spielfreudiger Hund, der mehr und mehr nach den immer steigenden positiven Erfahrungen auf andere Hunde wieder zuging, immer freudig Kontakt sucht und sogar Hunde zum Spielen animiert, die sonst nicht so möchten sondern eher ängstlich sind oder alles lieber beobachten wollen. Wir sind total zufrieden - und vor allem haben wir das Gefühl, dass es Finn so auch besser geht. Er ist nach und nach selbstbewusster geworden, fast teilweise frech anderen Hunden gegenüber. Eine Freude ihm zuzusehen - und mehr unternemen können wir auch mit ihm, ob nun Hundeschule oder so. Er geht lockerer raus, ist aufgeschlossener - obwohl er nach wie vor eher doch zur ruhigeren Variante seiner Gattung zählt.

    Tja. Nun läuft der Chip bald aus. Wir hatten zusammen mit der Hundeschule überlegt, ihn kastrieren zu lassen, solage er noch wirkt um das Hoch und Runter der Hormone zu vermeiden. Denn Finn ist momentan sehr gut eingelotet: Macht eine Ansage anderen Hunden gegenüber wenn nötig, unterwirft sich, wenn nötig - oder versucht das durch Spielaufforderungen zu kompensieren. Macht keine anderen an, aber ist selbstbewusst. Und Aufreitversuche gibt es von anderen Rüden nur selten - aber auch damit weiß er umzugehen, wann ´ne Ansage O.K. ist oder wann man sich lieber nicht anlegt - bis ich dann komme um mich mit seinem Peiniger anzulegen Nein,nein. Ich mach das schon ruhig und souverän. Weiß ja selber wie das ist in so einer Situation. Finn ist ja auch nicht immer ein Engelchen...

    Nun haben wir uns überlegt, ob wir ihn nicht lieber noch einmal gleich im Anschluss chippen lassen sollten. Habe schon von Mehrfachchippungen gehört, aber immer nur, wenn der betreffende Hund selbst übermäßig agressiv war. Einmal hörte ich sogar, dass nach 2x chippen die Kastration gar nicht mehr nötig war, weil der Hund reifte und in der Zeit einfach jede Menge gute Erfahrungen machte...

    Ich sitze hier seit Wochen und wäge hin und her und bin schon ganz wuschig:
    Denn so eine Kastration...hmmm...O.K., eh er stressbedingt krank wird. Oder so ein Chip? Ständig Hormonschwankungen? Wie oft könnte man das machen? Habt Ihr Erfahrung mit Mehrfach-Chippen?
    Ich bin weder Gegner noch Befürworter der Kastration, man sollte wirklich von Fall zu Fall -aber nie leichtsinnig - entscheiden, ABER...ich bin ein "Riesen-Narkose-Risiko-Angsthase"!!!!....Auch wenn es "nur" bei ein paar Prozent schiefgeht. Die Prozente gibt es halt...Und ich wäre dann Schuld.
    Mir ist ganz schlecht...
    Und ich muss mich langsam entscheiden wegen Freitag. Schon, weil ich nicht auch noch meinen Finn-Bären wuschig machen möchte, das überträgt sich ja doch langsam...

    Ich wäre echt über jede Erfahrung, Meinung oder Wort dankbar!!! Vielleicht ist ja genau das mit bei, was mir hilft...

  2. #2
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    Huhu!

    Finde ich super, dass Du Dir darüber Gedanken machst!

    Ein Nachteil, den mir meine TÄ übers "Mehrfachchippen" (nennen wir es mal so) erzählt hat ist, dass der Hund eine Unverträglichkeit gegenüber dem Lipid, in dem der Hormonchip eingehüllt ist, damit er besser flutscht, entwickeln kann.
    Das wäre natürlich übel, wenn er gegen den Chip (also das Fett, nicht den Chip selbst) allergisch werden würde.

    Ansonsten würde ich ein "Auf und Ab der Hormone" bei einem so jungen Hund riskieren und schauen, ob er insgesamt reifer geworden ist (was Du auch geschrieben hast, dass eine Kastration nicht mehr nötig war) und vllt ohne die hirnblockierenden Hormone gelernt hat, besser mit anderen Hunden umzugehen.

    Mit 2 Jahren ist ja ein Hund vllt gerade so in seiner vollen Manneskraft erstrahlt und muss erst einmal lernen, wieder mit seinem Umfeld trotz Testosteron klarzukommen.
    Finn habt Ihr so evtl einfach weitergeholfen.

    Jetzt wäre es, für mich, an der Zeit zu schauen, ob er, mit Eiern UND entsprechender Erziehung, in der Lage ist, sich zu "benehmen" (blödes Wort), und ansonsten kämen die Dinger wohl ab.

    Wieder ein Argument CONTRA Rüde, dass man ihn zu seinem eigenen Schutz kastrieren lassen muss, damit die anderen ihm nix tun :-(

    LG und viel Erfolg, egal wie Du Dich entscheidest!
    Deine Einstellung und Einsichten klingen vielversprechend und Ihr scheint Euren Hund gut genug zu kennen um richtig entscheiden zu können, welchen Weg (Eier ab oder Eier dran) Ihr gehen werdet :-)

    Liebe Grüße

    Ann-Kathrin und

  3. #3
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    Ich würde den Termin für Freitag erstmal absagen. Dann hast du nochmals mehr Zeit um dich mit dem Thema auseinanderzusetzen und es ist keine schnell gefällte Entscheidung (auch wenn du jetzt schon länger darüber nachdenkst).
    Ich kann zum Thema Kastration beim Rüden nur sagen, dass ich solange wie es nur geht warten würde, ich habe mitbekommen, dass sie gerade im zweiten Lebensjahr extrem reifen und da erst wirklich erwachsen werden, wenn noch alles intakt ist.
    Und so wie ich das Problem vor dem Chip verstanden habe, hat es sich für mich gar nicht schlimm angehört und ich würde erstmal so probieren dran zu arbeiten (klar, ich kenne die situation nicht, also nur, dass was ich mir aus dem geschilderten male).
    Außerdem würde ich den Chip erstmal auslaufen lassen, einfach um zu schauen, wie er dann so drauf ist, wenn du dann merkst, ne so geht es nicht weiter, dann hast du deine Entscheidung

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von sprozzel
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    Danke erst einmal für Eure Gedanken darüber!!!
    Ich werd mich eh in den nächsten 2 Stunden entscheiden müssen - schon, damit ich meinen Hund nachmittags nicht wuschig mache. Meine Güte ist mir vielleicht schlecht...

    Naja, wie wir dran arbeiten sollten, dass er keine Angst vor anderen Rüden hat, weiß ich auch noch nicht so recht. Wir sind ja nu ca. 2 x in der Woche in der Hundeschule. Wir können ihn ja nicht zur Kontaktaufnahme zwingen, sondern nur bestätigen, wenn er´s macht.
    Wie gesagt, Problem sind einfach die Halter, die mit Ihren Hunden teilweise kopflos durch die Stadt rennen und immer nur alles aus Ihrer Sicht sehen. Wann wird endlich zwingend der Hundführerschein für alle eingeführt???? Oder sowas ähnliches zumindest...

    Eigentlich tendiere ich auch zum Absagen, Abwarten, noch einmal notfalls Chippen.
    Das Ding ist aber - wenn ich so ganz-ganz tief in mich reinhöre - dass es, glaube ich, nur ein Aufschieben wäre. Einfach, weil ich so Angst habe wegen der Narkose. In 1 oder 2 oder 3 Jahren hätte ich wieder einen Termin und mir ginge es wieder elendst deswegen.
    Denn informiert habe ich mich. Nicht nur ein paar Wochen, sondern immer wieder seit Dezember letzten Jahres. Aber je näher es rückt...
    Drum bin ich dankbar, wenn Ihr mir/dass Ihr mir noch Eure Erfahrungen mitteilt, Eure Eindrücke.
    Denn manchmal denke ich fast, ich hätte mich zwischenzeitlich schon überinformiert - bis auf die Mehrfach-Chippung.
    Es gibt sooo viel zu lesen, sooo viel zu überdenken, sooo viele Pros und Contras. Mir dreht sich alles. Einfach, weil der Termin ansteht. Und dabei waren wir fest entschlossen seit unserem Vorgespräch Ende Juni....
    Ich verstehe das ja selber nicht. Sonst bin ich entscheidungsfreudiger. Zumal: meine beiden Katers sind auch kastriert worden und ich habe nicht hin- und hergeschwankt. Ist schon irgendwie gemein, klingt ja fast, als hätte ich unseren Hund lieber...(?!)...

    O.K., ich werde nochmals in mich gehen - oder zum 100. Mal ins Bad......

  5. #5
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    Guten Morgen!

    Irgendwie versteh ich das Problem nicht ganz. Aber vielleicht habe ich dich einfach nur missverstanden. Ich probiers trotzdem mal...

    Zitat Zitat von sprozzel Beitrag anzeigen
    Naja, wie wir dran arbeiten sollten, dass er keine Angst vor anderen Rüden hat, weiß ich auch noch nicht so recht. Wir sind ja nu ca. 2 x in der Woche in der Hundeschule. Wir können ihn ja nicht zur Kontaktaufnahme zwingen, sondern nur bestätigen, wenn er´s macht.
    Das ist genau das, was ich nicht verstehe.
    Ich habe bisher immer nur das Gegenteil gehört. Einen unsicheren Hund sollte man grade deswegen NICHT kastrieren lassen.
    Vielleicht hat er sich wirklich einfach entwickelt, das dieses "sicherere" Verhalten tatsächlich garnicht wirklich vom Chip kommt, sondern ein Teil seiner normalen Entwicklung ist.
    Angst kann man nunmal nicht wegoperieren. Man kann dran arbeiten, indem man dem Hund sicherheit vermittelt, und sich nette Hunde zum Training sucht.

    Wie gesagt, Problem sind einfach die Halter, die mit Ihren Hunden teilweise kopflos durch die Stadt rennen und immer nur alles aus Ihrer Sicht sehen.
    Nur weil dein Hund kastriert wird, ändert das nix an der Tatsache das es immer wieder Hundehalter gibt, die Ihre Hunde einfach so zu jedem hinrennen lassen. Und damit musst du lernen umzugehen.
    Ich habe auch eine SEHR unsichere Hündin... jedenfalls was genau solche Begegnungen angeht. Und man muss lernen das zu managen. Ich kann fremde Hunde mittlerweile wunderbar abblocken.

    Finn wollte nu gar nicht mehr spielen sondern lieber in der Spielstunde an Mamas Beinen kleben beinen. Nicht ängstlich, Rute und Ohren etc. alles O.K., aber lieber nicht mehr mitmachen.
    Wenns dann doch zu Rüde-Rüde kam: Stress-Symptome. Noch im Rahmen, aber deutlich steigernd. Um das nicht noch mehr aufkeimen zu lassen, stand auf einmals das Thema "Kastration zum Eigenschutz" im Raume. Nicht gleich eine richtige Kastration, sondern erst mal gucken, damit nix falsch läuft und einen Chip setzen lassen.
    Ich bin der Meinung das ein Hund garnicht mit anderen spielen MUSS. Wenn er nicht will, dann will er nicht. Im großen und ganzen gibt es tatsächlich nicht wirklich viele Hunde, die noch im erwachsenenalter wirklich mit anderen Spielen. Im eigenen Rudel vielleicht anders. Aber mit fremden?
    Das sind bisher meine Erfahrungen und Beobachtungen.
    Und Stresssymptome... ich sage immer, das gehört zum Leben dazu.
    Wir leben, der Hund lebt auch. Zum normalen Leben gehört nunmal auch Stress. Positiver wie auch Negativer. Ich halte da überhaupt garnix davon den Hund von allem was Ihn "stressen" könnte abzuschirmen.
    Das sind Situationen wo man dran arbeiten kann, das sie für den Hund eben weniger stressig sind, aber vermeiden?

    Den Chip hat er bekommen, weil er gegenüber unkastrieren Rüden nach und nach vermehrt Stress-Symptome zeigte. Er wollte mit allem Kontakt aufnehmen und am liebsten spielen, die unkastrierten - meist größeren (er spielt eh lieber mit großen Hunden Richtung Kaukase, Berner Senne, Schäferhund, Dogge) - Rüden natürlicherweise eher nicht wirklich. Also hat er immer wieder eins auf den Deckel bekommen. Nix dramatisches, oft nur einen Schreck, aber das reicht mit der Zeit ja auch aus.
    Auch daran seh ich irgendwie nix unnormales. Ein Hund muss auch lernen, das die Welt nicht Rosa Rot ist. Und nur weil mein Hund nun meint, mit jedem Kontakt aufnehmen zu wollen, kann ich nicht erwarten das andere Hunde das auch so möchten.
    Und wenn ausser einem Schreck nie mehr passiert ist, dann schien die Ansage ja angekommen zu sein? Finde ich absolut normal.

    Ich würde den Chip auslaufen lassen, und dem Hund Zeit geben, wie er sich danach entwickelt. Die Hormone müssen sich ja auch erst wieder "sortieren". Und in der Zeit versuchen ihm möglichst viel Sicherheit zu geben, und an solchen Situationen zu arbeiten.

    Zumal: meine beiden Katers sind auch kastriert worden und ich habe nicht hin- und hergeschwankt. Ist schon irgendwie gemein, klingt ja fast, als hätte ich unseren Hund lieber...(?!)...
    Achwas...
    Katzen wären bei mir alle Kastriert. Grade wenn sie Freigang haben. Da ist halt keiner dabei, der als Verhütungsmittel fungiert.
    Ausserdem markieren Kater ja wie bekloppt... Das wollte ich nicht in meiner Wohnung.
    Ich finde das kann man mit Hunden nicht wirklich vergleichen.

    vg Melli

  6. #6
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    Ich sehe das im Grunde wie Melli und würde die Wirkung des Chip auch auf jeden Fall erstmal auslaufen lassen.

    Was mir nicht ganz verständlich ist: Was für "Stress-Symptome" meinst Du denn?

    Letztendlich scheint mir hier eigentlich weniger der hormonelle Zustand von Finn eine entscheidende Rolle zu spielen, sondern eher Dein/Euer Umgang mit seinen Vorlieben und Abneigungen gegenüber anderen Hunden...

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Danny-Milo
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    Hmmmmmm spannendes Thema, zwar noch zu früh für Milo aber irgendwann wir es mich auch beschäftigen........

    Ich werde das so halten, mal abwarten gucken wie er sich mit *Eier* verhält und wenns Probleme gibt kastrieren. Die anderen 3 Rüden sind auch kastriert, teilweise so übernommen und meinen Heros musste ich kastrieren um sein und mein Leben einfacher zu gestalten, er war sehr sehr dominant anderen Rüden gegenüber............

    Danny
    Das Beste am Menschen ist sein Hund

  8. #8
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    Soderle. Ich habe erst einmal den Termin zur endgültigen Kastration abgesagt...
    Zu den anderen Fragen gehe ich abends gern noch einmal ein - bin gerade im Büro und das leben tobt...

  9. #9
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    Zitat Zitat von Melli Beitrag anzeigen
    Guten Morgen!

    Irgendwie versteh ich das Problem nicht ganz. Aber vielleicht habe ich dich einfach nur missverstanden. Ich probiers trotzdem mal...

    Danke erst einmal, dass Du Dir die Zeit genommen hast!!! Ich werd´ mal so gut es geht zurückantworten, auch wenn ich mich zwischenzeitlich - vorerst - entschieden habe, noch nicht zu kastrieren. Vielleicht interessiert es ja doch noch andere...

    Das ist genau das, was ich nicht verstehe.
    Ich habe bisher immer nur das Gegenteil gehört. Einen unsicheren Hund sollte man grade deswegen NICHT kastrieren lassen.

    Klingt schon logisch, Dein Argument!!! Habe ich auch schon öfter gehört!
    Vielleicht hab ich das alles nicht so richtig schreiben, vermitteln können. Aber ich denke schon, dass es verschiedene Arten Stress gibt und Stress nicht immer gleich nur Unsicherheit ist. Ich denke, dass da unsere feinfühlingen Profis auch unterscheiden können.
    Nur nochmal, um keinen falschen Eindruck zu vermitteln:
    Wir haben dort auch andere Hunde, die unsicher/ängstlich sind, und die haben keine derartige Empfehlung bekommen, sondern sind unkastriert. (Wie ich ja sagte, Finn hatte dann mit dem Chip sogar diese teils hinter dem Ofen vorlocken können...)
    Sie sind keine prinzipiellen Befürworter für die Kastration.
    Da sich der Stress aber vermehrte und wir einen Anstieg des Verhaltens stoppen wollten, damit es sich nicht selbst ritualisiert (gerade, weil er noch so jung ist und man einige Dinge vermeiden will bevor man sie später wieder zurechtrücken muss), ist die Chip-/Kastrationsempfehlung ausgesprochen worden. Zumal Stress, wenn er denn ansteigt, gesundheitliche Auswirkungen haben kann, insbesondere auf die Leber und damit weitergehende Folgeerscheinungen.
    Finns Freund z.B., ein Bernersenne von gerade 10 Monaten (den wir lange nach der Chippung erst kennengelernt haben), hatte erhöte Leberwerte letztendlich wegen seines Hormonschubes. Festgestellt wurden diese, weil er eine arge Augenentzündung bekam, die eine Folgeerscheinung ist laut Besitzer. Der Hormunschub an sich wäre nicht schlimm (logisch, weil sonst Fehlplanung der Natur), aber er hatte halt dadurch Stress entwickelt, was zu den Werten und der Augenentzündung führte. Und eine Augenentzündung ist ja nicht mal das Schlimmste, was folgen kann.

    Vielleicht hat er sich wirklich einfach entwickelt, das dieses "sicherere" Verhalten tatsächlich garnicht wirklich vom Chip kommt, sondern ein Teil seiner normalen Entwicklung ist.

    Das hoffe ich auch, drum war/bin ich ja so unsicher, was richtig ist. Wir wollen ja nu auch sehen wie´s ausschaut, ob er tatsächlich an Selbstsicherheit gewonnen hat.
    Aber zeitlich kann man schon einen Zusammenhang sehen zwischen Wirkung Chip und Änderung des Verhaltens, denke ich.

    Angst kann man nunmal nicht wegoperieren. Man kann dran arbeiten, indem man dem Hund sicherheit vermittelt, und sich nette Hunde zum Training sucht.

    Ja, ganz Deiner Meinung mit dem "Wegoperieren"! Aber genau das machen wir doch!!! Das mit dem Dranarbeiten, das mit dem positiven Bestärken, das mit dem Trainieren und den netten Hunden - genauso, wie ich ja geschrieben hatte. Da das aber nicht wirklich fruchtete, sondern sich der Stress verstärkte, kam halt die Überlegung auf.

    Nur weil dein Hund kastriert wird, ändert das nix an der Tatsache das es immer wieder Hundehalter gibt, die Ihre Hunde einfach so zu jedem hinrennen lassen.

    Logisch - obwohl trotzdem ärgerlich, aber wohl leider nie abzustellen.
    Aber trotzdem muss ich da widersprechen, sofern ich Dir hier nicht falsche Worte in den Mund lege:
    Falls sich herausstellt, dass die entspannte, positive Veränderung leider doch nur am Chip lag -wäre es nicht (und ich meine nicht nur für mich) eine Hilfe, eine Unterstützung für Finn? Was soll er geduckt durch die Straße kriechen, wenn es so dann für ihn doch auch leichter wäre. Dann, und wie gesagt nur falls es so wäre, bin ich mittlerweile fast der Überzeugung, dass ich ihn dann auch kastrieren lassen müsste, gerade weil ich die Verantwortung für ihn habe. Auch, wenn ich Angst vor der Narkose habe. Dann müsste ich für sein Wohl, wie es so schön heißt, "einfach mal die Popobacken" zusammenkneifen...

    Und damit musst du lernen umzugehen.

    Ach, ich denke das kann ich! Sorry, dachte, ich hätte das in meinem anfänglichen Beitrag geschrieben...Bei meinem Hund und den Rest der Familie kenn ich nix, wenn mir so ein Trottel dumm kommt. Entweder direkt - oder wenn ich´s nach dem 10. Hund müde werde, hilft immer noch die Ansage, dass er Brechdurchfall oder Flöhe hat oder: "Wenn Sie Ihren Hund nicht abrufen, mach´ ich meinen von der Leine und dann garantiere ich für nix..."

    Ich habe auch eine SEHR unsichere Hündin... jedenfalls was genau solche Begegnungen angeht. Und man muss lernen das zu managen. Ich kann fremde Hunde mittlerweile wunderbar abblocken.

    Wie gesagt, kann ich auch in den meisten Fällen. Wir hatten schon vor Finn Hunde und das von der größeren Art als Finn. Unsere alte Schäferhündin wollte erklärlicherweise im Alter (sie hatte HD) keinen Kontakt, da andere Hunde im Übermut an hier hochsprangen oder an ihren Rücken oder Hinterläufe kamen und ihr sonst Schmerzen bereiteten.
    Aber es gibt einfach auch Situationen mit meinen 1,58m, die mich natürlicherweise überfordern, zumal es nix bringt, wenn ich sonst notfalls einen unangeleinten, keinen maulkorbtragenden Terrier-Vertreter von der massigeren Sorte im Oberschenkel zu hängen habe, der von bestimmtem Klientel gehalten wird und schon 2 Beißattacken auf andere Rüden hingelegt hat und einfach nix passiert, weil´s das Orndungsamt einen Sch... interessiert und die Halter der angegriffenen Hunde sich haben belatschern lassen von dem verantwortlichen Halter.
    Von diesem Extrem in unserem "Einzugsgebiet" aber mal abgesehen, trifft man halt nich immer auf Hunde, die man kennt. Auf Hunde, die auf andere Hunde oder Menschen sozialisiert sind. Und ich will ja auch nicht die Sitution an sich vollkommen vermeiden, sondern lernen, trainieren mit ihm, ihm Sicherheit geben. Es geht ja auch gar nicht um irgendwelche "Bestien", um zum Thema zurückzukommen.

    Ich bin der Meinung das ein Hund garnicht mit anderen spielen MUSS. Wenn er nicht will, dann will er nicht.

    Nee, klaro. Ich erwarte ja auch keinen Hund, der nur spielend durch die Gegend läuft, falls ich das falsch ausgedrückt haben sollte. Aber wenn er dann nur noch an einem klebt und gar nicht weicht und dann mit keinem Hund mehr Kontakt aufnehmen will und vermehr Stress zeigt, egal ob Weiblein oder Männlein, ist das für sein Sozialleben auch nicht mehr lustig. Es geht dabei nicht ums Spielen an sich, sodern ums Kontaktieren.
    Ich muss dazu sagen, dass ich nicht der Typ bin, der auf die andere Straßenseite wechselt, weil dort ein Hund läuft und man meint, dass der eigene Hund nun jeden begrüßen sollte. Auch jetzt nicht mit Chip, wo Finn gerne zu jedem Hund rüber wollte. Ich begrüße ja auch nicht jeden auf der Straße oder gebe ihm gar die Hand.

    Im großen und ganzen gibt es tatsächlich nicht wirklich viele Hunde, die noch im erwachsenenalter wirklich mit anderen Spielen. Im eigenen Rudel vielleicht anders. Aber mit fremden?
    Das sind bisher meine Erfahrungen und Beobachtungen.

    Sieht in unserer "Spiel-"Stunde (blödes Wort, das bringt evtl. Missverständnisse, denn es geht nicht direkt ums Spielen, sondern Hundekontakte im Freilauf) doch schon anders aus. Die Zusammensetzung ist immer anders, weil 4 Tage angeboten werden. Klar treffen Hunde immer wieder auf "Bekannte", aber die kleinen Gruppen, die sich bilden, sind keine festen Gruppen, also kein Rudel.

    Und Stresssymptome... ich sage immer, das gehört zum Leben dazu.
    Wir leben, der Hund lebt auch. Zum normalen Leben gehört nunmal auch Stress. Positiver wie auch Negativer.

    Seh´ ich auch so! Das merkt man ja selber am eigenen Körper immer wieder, dass - positiver -Stress sogar wichtig ist und sogar beflügeln kann. Aber in vertretbaren Dosen. Wenn ich täglich negativen Stress hätte über einen längeren Zeitraum würde ich mir oder meine Familie auch Gedanken und Sorgen machen, zumal sich dass dann ja auch regelmäßig körperlich zeigt bei Menschen.

    Ich halte da überhaupt garnix davon den Hund von allem was Ihn "stressen" könnte abzuschirmen.

    Richtig, sagte ich doch und will ich ja auch gar nicht! Aber wenn er teils Stress/Angst zeigt, darf ich ihn aber auch nicht im Stich lassen und ihm das Vertrauen zu mir nehmen...

    Das sind Situationen wo man dran arbeiten kann, das sie für den Hund eben weniger stressig sind, aber vermeiden?

    Machten wir ja; 1 bis 2 mal die Woche und im täglichen Leben.
    Aber: Sagtest Du nich selbst oben, dass Du fremde Hunde von Deiner unsicheren Hündin abblockst...?!

    Auch daran seh ich irgendwie nix unnormales. Ein Hund muss auch lernen, das die Welt nicht Rosa Rot ist. Und nur weil mein Hund nun meint, mit jedem Kontakt aufnehmen zu wollen, kann ich nicht erwarten das andere Hunde das auch so möchten.

    Ja. Das waren anfangs auch die ersten Gedanken: Wir hatten genau hingesehen, ob unser Finn etwas "falsch" macht in der Rüdenbegngung, Singale nicht erkennt, nicht wahrnimmt, ignoriert oder zu frech auftritt. Teilweise hat er mit unkastrierten Rüden eher so Kontakt aufnehmen/"spielen" wollen, wie gegengeschlechtliche Hunde aufeinandertreffen. Hmmm....Wo ich so drüber nachdenken. Evtl. hatte er ja zu weeeenig Hormone?...
    Aber wohl doch keine gute Erklärung. Dann hätten die Rüden ihn ja evtl. eher als Mädel gesehen und nicht rüdig auf ihn reagiert.
    Nunja, nun unternahm er vor dem Chip ja dann auch keine ungewollten Kontaktaufnehmen mehr, weil kaum noch welche.

    Und wenn ausser einem Schreck nie mehr passiert ist, dann schien die Ansage ja angekommen zu sein? Finde ich absolut normal.

    Ja, irgendwann ist die Ansage dann ja - ein bisschen zu sehr, fanden wir - angekommen.

    Ich würde den Chip auslaufen lassen, und dem Hund Zeit geben, wie er sich danach entwickelt.

    Ja, werden wir vermutlich machen. Die Kastration ja erst einmal abgesagt.
    Ich hatte ja heute mit unserem Arzt telefoniert.
    Ob wir nun auslaufen lasse oder gleich nachchippen, entscheiden wir noch, wenn wir eh bald zum Impfen gehen. Denn er sagte auch, dass es gute Erfahrungen gibt mit 2x hintereinaderchippen. Aber zu oft sollte es dann nicht mehr gemacht werden.

    Die Hormone müssen sich ja auch erst wieder "sortieren". Und in der Zeit versuchen ihm möglichst viel Sicherheit zu geben, und an solchen Situationen zu arbeiten.


    Achwas...
    Katzen wären bei mir alle Kastriert. Grade wenn sie Freigang haben. Da ist halt keiner dabei, der als Verhütungsmittel fungiert.Ausserdem markieren Kater ja wie bekloppt...

    Unsere sind keine Freigänger. Falls unser "Kleiner" aber tatsächlich nicht anfangen sollte zu markieren, so wie sein Vater, und er sich mit dem großen weiterhin versteht, dann bleibt er türlich auch "mit"....Wäre sonst ja nun mehr als unfair, falls Finn auch unkastriert bleibt!!!

    Das wollte ich nicht in meiner Wohnung.

    Wenn Hunde also in der Wohnung markierten und einen strengen Geruch annehmen würden, dann kämen Sie bei Dir unters Messer? Dann wäre pro und contra Kastration in den Wind geschossen? Aber, aber...

    Ich finde das kann man mit Hunden nicht wirklich vergleichen.

    Naja, frag mal meine Tiger, besonders, den der´s (eventuell) noch vor sicht hat.

    Und wenn´s keine Freigänger wären und die Vermehrung nicht unterbunden werden muss...Naja, wenn man mal ehrllich ist: Eigentlich würde man dann ja auch gegen das (Tierschutz-)Gesetz verstoßen, wenn es keine "gesundheitliche Indikation" gibt zur "Amputation"...Man würde dann ja auch nur aus "Bequemlichkeit" kastrieren...

    Aber die Vorgänger-Kater waren auch alle kastriert. Ich geb´s ja zu.... So richtig angefangen drüber nachzudenken, dass das für Kater manchmal auch unfair kann, hat eigentlich erst die Diskussion über Finn ausgelöst...Der Kater wird´s Dir ewiglich danken, Finn!



    vg Melli

    Fall wir dann nochmal Chippen lassen sollten, werden wir auf jeden Fall berichten, ob das "Mehrfach-Chippen" empfehlenswert ist oder nicht - und ob es anders verlief wie beim 1. Chippen....
    Geändert von sprozzel (04.08.2010 um 20:51 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von Collie Beitrag anzeigen
    Huhu!

    Finde ich super, dass Du Dir darüber Gedanken machst!

    Ein Nachteil, den mir meine TÄ übers "Mehrfachchippen" (nennen wir es mal so) erzählt hat ist, dass der Hund eine Unverträglichkeit gegenüber dem Lipid, in dem der Hormonchip eingehüllt ist, damit er besser flutscht, entwickeln kann.
    Das wäre natürlich übel, wenn er gegen den Chip (also das Fett, nicht den Chip selbst) allergisch werden würde.

    Da hat unser Tierarzt noch nix von gesagt! Danke, werde ihn nochmals drauf ansprechen! Aber mehr als 2x chippen haben wir mittlerweile auch nicht vor. Werde aber trotzdem fragen, ob das dann auch schon passieren kann und welche Reaktionen er zeigen könnte.
    Weiß ja nicht, ob er dann entfernt werden muss und überhaupt entfernt werden kann. Wären dann ja auch wieder ´ne OP!!!

    Ansonsten würde ich ein "Auf und Ab der Hormone" bei einem so jungen Hund riskieren und schauen, ob er insgesamt reifer geworden ist (was Du auch geschrieben hast, dass eine Kastration nicht mehr nötig war) und vllt ohne die hirnblockierenden Hormone gelernt hat, besser mit anderen Hunden umzugehen.

    Ja, das wollen wir auch jetzt machen. Entscheidet sich noch, ob 2x chippen (wohl gute Erfolge) oder gucken, was das eine Mal bewirkt hat...

    Mit 2 Jahren ist ja ein Hund vllt gerade so in seiner vollen Manneskraft erstrahlt und muss erst einmal lernen, wieder mit seinem Umfeld trotz Testosteron klarzukommen.
    Finn habt Ihr so evtl einfach weitergeholfen.

    Jetzt wäre es, für mich, an der Zeit zu schauen, ob er, mit Eiern UND entsprechender Erziehung, in der Lage ist, sich zu "benehmen" (blödes Wort), und ansonsten kämen die Dinger wohl ab.

    Wieder ein Argument CONTRA Rüde, dass man ihn zu seinem eigenen Schutz kastrieren lassen muss, damit die anderen ihm nix tun :-(

    LG und viel Erfolg, egal wie Du Dich entscheidest!
    Deine Einstellung und Einsichten klingen vielversprechend und Ihr scheint Euren Hund gut genug zu kennen um richtig entscheiden zu können, welchen Weg (Eier ab oder Eier dran) Ihr gehen werdet :-)

    Auch Dir vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast!!!!


    Und irgendwann - hoffe ich - lerne ich auch, wie man richtig zitiert...Sieht bei Euch anders aus! Sorry, muss nochmal morgen genau lesen, wie das geht...

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